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Der Drache und der Rabe

Veröffentlicht 2005 durch die Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. MBH im Band: Jahrbuch für das neue Gedicht

Finsternis hüllt das Tal in Schweigen, kaum ein Ort, an dem sich noch Leben regt
Und Inmitten Wäldern ,Wiesen, Flüssen, ein Felsen alt und mächtig steht

Gekrönt von Wesen, derer Zwei, verschiedenster Art und doch irgendwie gleich
Sitzen sie und harren dort, Augen funkeln, starren fort

Ernüchternd, Regentropfen fallen, erinnert sie an was verrinnt
Wie Zeit und Gedanken Welten streifen, dort wo Gesang das Leben anstimmt

Wunder verborgen tief in allem, jeder seine Welt wohl kennt
Selbst wenn die Kälte kriecht durch Federn, Schuppen, stets in ihnen Feuer brennt

Leise, forschend, fast schon traurig lassen sie die Sterne ziehen
In Gewissheit, wenig Stunden, am Abend würden sie sich wiedersehen


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