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Drachengedanken

Kleine Kreatur, geschupptes Wesen
In goldenen Augen zeitlos kannst' lesen
Gedanken, Gefühle, Charakter allein
Was du nicht verstehst, das sollte nicht sein.

Die Flügel zerbrechlich, doch tragen den Wind
Wo Seele und Sehnsucht den Drachen hinbringt
Die Kälte streicht einsam an Schuppen entlang
Nach Feuer und Wärme verspürt er den Drang.

Die Welt die er sieht und fühlt ist teils fremd
Er lebt in zwei Welten, die er nicht benennt
Magische Muster, er formt mit den Krallen
Sein Denken, sein Handeln, verliert sich in allem.

Gefangen in Schatten, doch fliehen geht nicht
Aus Angst vor den Folgen, verschließt er die Sicht
Ein tragischer Kampf ist's, den er da ficht
Und so eines Tages der Bann stirbt ganz schlicht.


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